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Deutschlands politische Rolle im westlichen Militärbündnis

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I. Wenn die Führungsmacht das Völkerrecht verletzt  Die außenpolitische Grundentscheidung der Bundesrepublik Deutschland beruhte seit ihrer Gründung auf einem fundamentalen Vertrauen: dem Vertrauen darauf, dass Macht im Westen rechtlich gebunden sei. Die Westbindung war nie bloß ein militärisches Sicherheitsversprechen. Sie war ein normatives Projekt. Ihre innere Legitimation bezog sie aus der Annahme, dass sich im Westen Macht dort, wo sie gebündelt ist, dem Recht unterordnet.  Dieses Vertrauen ist brüchig geworden. Seit geraumer Zeit mehren sich die Fälle, in denen ausgerechnet die westliche Führungsmacht, die Vereinigten Staaten von Amerika, das Völkerrecht nicht nur dehnt, sondern offen missachtet – sei es durch militärische Interventionen ohne Mandat, gezielte Tötungen jenseits bewaffneter Konflikte oder die selektive Anerkennung internationaler Institutionen. Diese Praxis mag machtpolitisch erklärbar sein. Normativ ist sie zerstörerisch. Denn sie untergräbt nicht nur ein...

"Hass mit gutem Gewissen"

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Warum selbstgerechte Verachtung den Boden der Tyrannei bereitet.

Wenn Schutz zur Begründung von Macht wird

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Warum "überragende Gemeinwohlbelange" den Rechtsstaat gefährden. Lesezeit 7 Minuten

Wenn der Staat über Sprache in den Diskurs eingreift

Die Diskussion um die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks flammt immer wieder auf – mal wegen Gebührenfragen, mal wegen seiner Nähe zum Staat. Nun steht eine neue Facette im Raum: Mitarbeiter von ARD und ZDF werden von einer Organisation (NGO) sprachlich geschult, die aus Steuergeldern finanziert wird.   Lesezeit: 1 Minute

Die schleichende Erosion der Freiheit

Warum wir es nicht verlernen dürfen, unsere Meinung frei zu äußern. Lesezeit: 5 Minuten

Europas offene Rechnung

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Der Westen spricht von Verträgen, Russland von Verrat – und dazwischen liegt ein zerstörtes Vertrauen. Wenn Europa wieder Frieden finden will, muss es aufhören, sich im Rechthaben einzurichten, und anfangen, über Sicherheit neu nachzudenken: gemeinsam statt gegeneinander. Lesezeit: 5 Minuten

Bürgergeld-Debatte: Symbol- statt Arbeitsmarktpolitik

Politiker fordern mehr Druck auf Arbeitsunwillige. Wer dabei wen verdrängen soll – und warum die Rechnung nicht aufgeht. Lesezeit: 3 Minuten

Luftraumverletzungen: altbekanntes Muster mit neuem Eskalationspotenzial

Luftraumverletzungen sind nicht neu – schon im Kalten Krieg testeten Jets auf beiden Seiten die rote Linie. Neu ist das Eskalationsrisiko. Warum ein automatischer Abschuss zur Falle werden kann – und weshalb echte Abschreckung nur mit Wachsamkeit   und   strikter Verhältnismäßigkeit gelingt. Lesezeit: 2 Minuten

Zwischen völkerrechtlicher Pflicht und parlamentarischer Gewissensentscheidung

Freie Entscheidung oder politischer Zwang? Die Bundesregierung setzt Bundestag und Bundesrat bei den WHO-Gesundheitsvorschriften unter erheblichen Druck.  Lesezeit: 2 Minuten

Maulkorb statt Meinungsfreiheit: Bundesregierung will hierzulande WHO-Vorhaben durchsetzen

Die Bundesregierung bringt einen WHO-inspirierten Gesetzentwurf auf den Weg, der angeblich vor Desinformation schützen soll – Kritiker aber fürchten um die Meinungsfreiheit. Droht uns die vom Staat verordnete Wahrheit? Lesezeit: 1 Minute